Was ist deine Geschichte?

Tritt für Tritt, Meter für Meter – Beim Radeln entschleunigt man, man verfällt in Gedanken, man träumt, man reflektiert. Wenn man ehrlich ist, tun wir das viel zu selten. Wir leben in unserem Alltag vor uns her, lenken uns ab und sind meistens immer mit irgendwas beschäftigt. Und oft kommen wir und auch das „warum?“ viel zu kurz. Bevor du diesen Text weiterliest, lade ich dich ein, einen Moment Zeit zu nehmen und folgendes Lied anzuhören:

Wie oft widmest du dich eigentlich den essenziellen Fragen im Leben? Das Lied greift einige Fragen auf, welche mir deutlich gemacht haben, wie unreflektiert und vielleicht auch undankbar ich durch das Leben gehe. Auch wenn ich gerade viel nachdenke, habe ich auf viele Fragen des Liedes keine Antwort. Ich meine, klar für viele Fragen braucht man auch keine Antwort, aber ist es nicht irgendwie befremdlich, dass man sich viele dieser Fragen lange nicht gestellt hat?

Und wenn du mich nun fragst, was meine Geschichte ist, werde ich dir folgendes antworten:

Ich fahre gemeinsam mit meiner wundervollen Freundin und meinem Rad um die Welt. Wenn man das so sagt, klingt es erstmal banal und irgendwie absurd. Vielleicht ist es auch das Dümmste was wir je getan haben, aber vielleicht ist es auch der beste Teil unseres Lebens. Ich mache das, weil ich das Gefühl habe, dass ich damit die Welt und mich selbst entdecken kann. Wohin meine Reise geht und was darin passiert ist noch nicht ganz klar. Klar ist jedoch, dass ich die Handlung der Geschichte selbst in der Hand habe. Ich muss mir selbst immer wieder klar machen, dass ich der Autor dieser Geschichte bin. Und um das zu verstehen, glaube ich, dass wir immer wieder reflektieren müssen und uns dessen bewusst werden. Logischerweise kann man als Autor nicht alle Dinge beeinflussen: Wenn das Wetter nicht mitspielt, kann man es nicht ändern. Wir können aber ändern, wie wir damit umgehen und welche Rolle das Wetter bekommt. Ich bin einfach unglaublich dankbar, dafür dass ich in der Lage bin diese Geschichte zu schreiben und ich mit all diesen Privilegien auf diese Welt gekommen bin. An dieser Stelle möchte ich wirklich bei allen Menschen bedanken, die mich bei meiner Geschichte begleitet haben. Insbesondere bei meinen Eltern, die mir all das ermöglicht haben und dabei geholfen haben zu dem Menschen zu werden, der ich bin. Eins ist klar, diese Radreise ist irgendwann zu Ende,aber meine Geschichte werde ich weiterschreiben.

Wie lautet deine Geschichte?

Liedtext: „Was ist deine Geschichte – Keno“

Worüber hast du zuletzt gedacht?

Über was zu lange nachgedacht?
Was ist das Dümmste was du je getan hast?
Was ist deine Superkraft?
Wonach roch deine Kindheit?
Wie lange dauerts noch?
Auf was kannst du unmöglich verzichten und, für wen tust du‘s doch?
Was ist deine Geschichte?

Was hast du erlebt?
Was zählt?
Was möchtest du ändern?
Was hat dich wirklich bewegt?


Erzähl mir von dir

Wofür nimmst du dir Zeit?
Tut es dir gut?
Wovon hast du zu viel?
Was willst du teilen?
Sind wir genug?
Wessen Hand hältst du?
Und welche Versprechen?
Wovon handelt dein Lieblingslied?

Hab ich nicht irgendwas vergessen?


Wie sieht diese Welt aus?
Wenn du sie beschreibst?
Was sehe ich anders, Wenn du es mir zeigst?“

1 Kommentar zu “Was ist deine Geschichte?

  1. h.fritzsch

    schönes Lied von Keno
    Richtig, du schreibst deine Geschichte.
    Sie muss mit dieser Reise nicht zu Ende sein.
    Wenn jeder Mensch seine Geschichte schreiben und immer mal wieder hinterfragen würde, könnte er vielleicht erkennen, was er darin ändern sollte. damit es ihm besser geht.
    Also hör nicht auf Autor zu sein.

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